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Projekt: Kinder in Grünau – Fit ins Leben

Ein Quartiersprojekt – Aufbau gesundheitsförderlicher Strukturen als Baustein der Düsseldorfer Präventionsketten

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Im ausgewählten Düsseldorfer Sozialraum Grünau, einem Quartier im Stadtteil Heerdt mit hohem sozialen Belastungsgrad und – im gesamtstädtischen Vergleich – einem überproportional hohen Anteil an übergewichtigen Kindern in sozial benachteiligten Lebenslagen, sollen auf der Verhältnisebene integrierte Strukturen und Maßnahmen zur Gesundheitsförderung und Prävention von lebensstilbedingten Erkrankungen für Kinder (0-10 Jahre) sowie deren Familien unter Einbindung der Zielgruppen und Fachkräfte des räumlichen Bezugssystems entwickelt, aufgebaut und etabliert werden,  werden auf der Verhältnisebene integrierte Strukturen und Maßnahmen zur Gesundheitsförderung und Prävention von lebensstilbedingten Erkrankungen für Kinder (0-10 Jahre) sowie deren Familien unter Einbindung der Zielgruppen und Fachkräfte des räumlichen Bezugssystems entwickelt, aufgebaut und etabliert.
 
Das Projekt zielt vor allem darauf ab, die Akteur*innen aus den Lebenswelten von Kindern bis 10 Jahre in Grünau und den angrenzenden Sozialräumen zu vernetzen. Aufbauend auf bereits bestehenden Strukturen soll im Sozialraum Grünau ein Runder Tisch etabliert werden, der auch nach Projektende eigenständig weiterarbeitet.
 
Auf Ebene der Verhaltensprävention liegt der Schwerpunkt auf der Stärkung und Förderung der Gesundheitskompetenzen der Kinder und ihrer Familien. Dazu sollen gemeinsam mit den Akteur*innen vor Ort niederschwellige und lebensweltorientierte Angebote zur Bewegung, Ernährung und Stressregulierung entwickelt und umgesetzt werden.
 
Dem partizipativen Ansatz folgend, werden zur Bedürfnisermittlung Eltern zu den derzeitigen Strukturen und Möglichkeiten der Gesundheitsförderung ihrer Kinder befragt. Um die Kinder partizipativ in Entscheidungs- und Gestaltungsprozesse einzubinden, werden mit ihnen gemeinsam Ideen für Maßnahmen der Gesundheitsförderung und Prävention entwickelt. Dazu werden mit den Kindern Ideenwerkstätten durchgeführt, die in den Lebenswelten der Kinder verortet und altersgerecht konzipiert sind. Neben der Entwicklung von Ideen zu gesundheitsfördernden Maßnahmen, sollen die Ideenwerkstätten genutzt werden, Kinder für das Thema Gesundheitsförderung zu sensibilisieren. Frei nach dem Motto „Ich selbst kann etwas dafür tun, damit ich gesund bleibe“ sollen ihre Ressourcen, Potenziale und Gesundheitskompetenzen gestärkt werden, um langfristig ein protektives Gesundheitsverhalten zu bewirken.
 
Von den pädagogischen Einrichtungen sind drei Einrichtungen der Kindertagespflege, eine Grundschule, eine OGS sowie zwei Kinder- und Jugendfreizeitstätten eingebunden; die Zielgruppen umfassen etwa 100 bis 150 Kinder im Alter von null bis zehn Jahren sowie ihre Familien; quartiersübergreifend sind zahlreiche Akteur*innen in das Netzwerk eingebunden (Stand 06/21: 30-40 Mitglieder beim Runden Tisch).

Dimension
Gesundheit, Bildung, Teilhabe
Setting
Kita, Grundschule, Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung, Familie
Stadtbezirk
SB 4
Stadtteile
Heerdt
Zielgruppe
0-10 Jahre
Teilnehmerzahl
individuell
Angebot besteht seit
01/2021
Geplante Laufzeit
aktuell befristet bis 12/2023
Evaluation des Angebots
in Planung, durch Projektkoordination
Trägerkategorie
Sonstige
Träger
Deutsches Diabetes-Zentrum (DDZ)
Auf´m Hennekamp 65
40225 Düsseldorf
Ansprechpartner*in
Projektkoordination
Katharina Lis, Tel. 0211-33-82-306
Katharina.lis@ddz.de
Lukas Schmidt, Tel. 0211-33-82-550
Lukas.Schmidt@ddz.de
Weitere Informationen
Die Nachhaltigkeit des Projekts „Kinder in Grünau – Fit fürs Leben“ soll durch die Gründung eines Netzwerks gesichert werden, das in den Aus- und Aufbau kommunaler Präventionsketten mündet.
Das Projekt wurde in enger Abstimmung mit dem Jugend- und Gesundheitsamt der Landeshauptstadt Düsseldorf initiiert. Die Entwicklung der Maßnahmen und der Aufbau der Strukturen wird engmaschig mit den pädagogischen Einrichtungen vor Ort, relevanten Aktuer:innen des Netzwerks sowie partizipativ mit den Zielgruppen unter Berücksichtigung sowie Anpassung und Einbezug bereits bestehender Projekte und Strukturen abgestimmt.
Das Projekt ist trans- und interdisziplinär ausgerichtet. Dabei sollen langfristig auch engere Verzahnungen verschiedener Systeme, z.B. des Jungendhilfe- und des Gesundheitssystems gefördert werden. Die Steuerungsgruppe ist fach- und ämterübergreifend aufgebaut.
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